Die Neugestaltung des Rechtsmarktes – Dokumentenautomatisierung und ALSPs in Zeiten von KI
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Wie verändert KI die Rechtsbranche?
KI transformiert die Rechtsbranche durch die Automatisierung von Routineaufgaben, die Schaffung neuer Geschäftsmodelle und die Verlagerung von Verantwortlichkeiten auf alternative Rechtsdienstleister.
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Welche Rechtsaufgaben werden am häufigsten an alternative Rechtsdienstleister ausgelagert?
Aufgaben wie juristische Recherche, Dokumentenautomatisierung und Vertragsgestaltung werden zunehmend an alternative Rechtsdienstleister (ALSPs, Alternative Legal Service Provider) übertragen.
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Wie gut sind Anwaltskanzleien darauf vorbereitet, ihre Geschäftsmodelle an den Einsatz von KI anzupassen?
Laut der Studie sind 61 % der Befragten zuversichtlich, dass ihre Organisationen in der Lage sind, ihre Geschäftspraktiken, Serviceangebote, Arbeitsabläufe und Preismodelle an die durch KI erzielten Effizienzsteigerungen anzupassen.
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Wie beeinflusst der Einsatz von KI das Umsatzwachstum in Anwaltskanzleien?
Gut die Hälfte der Kanzleien (52 %) geben an, dass ihr Umsatz nach der Einführung von KI um 6 bis 20 % gestiegen ist.
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Welche Auswirkungen wird KI auf die abrechenbare Stunde haben?
67 % der Befragten aus Rechtsabteilungen glauben, dass KI-gesteuerte Effizienzsteigerungen die Verbreitung der abrechenbaren Stunde erheblich reduzieren und den Weg für alternative Preismodelle und größere Kostentransparenz ebnen werden.
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Welche Unsicherheiten bleiben bei dem Einsatz von KI bestehen?
Unsicherheit besteht weiterhin in Bezug auf Personalmodelle, traditionelle Leistungserbringung und die Frage, wie Kanzleien ihre Mandant:innen in einer KI-gesteuerten Umgebung einbinden werden.
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Welche Reaktion wird von Mandant:innen auf den breiteren Einsatz von KI durch Anwaltskanzleien erwartet?
Mandant:innen werden möglicherweise zunehmen höhere Effizienz, weniger abrechenbare Stunden und eine stärkere Einbindung von Seniorpartnern fordern.
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Warum gewinnen ALSPs im Rechtsmarkt an Bedeutung?
ALSPs sind besonders gut darin, standardisierte, arbeitsintensive Aufgaben mithilfe von Automatisierung effizient zu bewältigen, und setzen traditionelle Kanzleien zunehmend unter Druck, sich weiterzuentwickeln.
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Welche Eigenschaften benötigen Jurist:innen, um wettbewerbsfähig zu bleiben?
Resilienz, Anpassungsfähigkeit und die Bereitschaft zu kontinuierlichem Lernen werden in einem sich schnell entwickelnden, KI-gestützten Markt von entscheidender Bedeutung sein.
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Wo können Leser:innen die vollständige Future Ready Lawyer 2026 Studie abrufen?
Um die vollständige KI-Analyse des Rechtsmarktes zu lesen, laden Sie die Future Ready Lawyer Studie 2026 von Wolters Kluwer herunter
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KI verändert den Rechtsmarkt grundlegend. Sie treibt eine Transformation traditioneller Geschäftsmodelle voran und führt zu erheblichen Verschiebungen hinsichtlich der Art und Weise, wie, wo und von wem bestimmte Aufgaben ausgeführt werden.
Alternative Rechtsdienstleister (ALSPs)
KI beschleunigt das Outsourcing von Routinearbeiten. Etwas mehr als die Hälfte (51 %) aller Befragten geht davon aus, dass Aufgaben wie juristische Recherche, Dokumentenautomatisierung und Vertragsgestaltung zunehmend an alternative Rechtsdienstleister (ALSPs, Alternative Legal Service Provider) übertragen werden.
Erfreulicherweise zeigen sich Jurist:innen zunehmend zuversichtlich, dass ihre Organisationen in der Lage sind, ihre Geschäftspraktiken, Serviceangebote, Arbeitsabläufe und Preismodelle an die durch KI erzielten Effizienzsteigerungen anzupassen. 61 % der Befragten sind der Ansicht, dass ihre Kanzleien gut auf diese Anpassungen vorbereitet sind.
Von abrechenbaren Stunden zu neuen Geschäftsmodellen
Bemerkenswert ist, dass gut die Hälfte der Kanzleien (52 %) angeben, dass ihr Umsatz nach der Einführung von KI um 6 bis 20 % gestiegen ist. Innerhalb dieser Gruppe geben 19 % ein Umsatzwachstum von 11 bis 20 % an, während 30 % Zuwächse von 6 bis 10 % melden. Dies unterstreicht die konkreten finanziellen Vorteile, die die Einführung von KI in der gesamten Branche mit sich bringt.
Zudem sind 62 % der Befragten aus Rechtsabteilungen der Ansicht, dass KI-gestützte Effizienzsteigerungen die Bedeutung der abrechenbaren Stunde deutlich verringern werden. Dadurch entstehen neue Möglichkeiten für alternative Preismodelle und mehr Kostentransparenz.
Jedoch entwickelt sich die langfristige Auswirkung von KI auf rechtliche Geschäftspraktiken ständig weiter. „Je stärker eine Kanzlei den breiten Einsatz von KI-Tools betont, desto eher fordern Mandant:innen höhere Effizienz, weniger abrechenbare Stunden und mehr inhaltliche Einbindung erfahrener Anwält:innen.", sagte WEI Xin, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von RICC & Co. und Mitglied des Rates der Anwaltskammer von Shanghai.
Landschaft der ALSPs
Da ALSPs Routineaufgaben wie Recherche, Dokumentenautomatisierung und Vertragsentwürfe übernehmen, stehen traditionelle Kanzleien vor einer wichtigen Entscheidung: sich weiterzuentwickeln – oder an Relevanz zu verlieren. Kanzleien und Rechtsabteilungen, die bereit sind, traditionelle Arbeitsabläufe zu hinterfragen und in kontinuierliches Lernen zu investieren, schaffen damit eine starke Grundlage, um ihren Mandant:innen auf neue und kreative Weise Mehrwert zu bieten„Resilienz und Anpassungsfähigkeit werden von entscheidender Bedeutung sein, insbesondere da die Branche auf sich wandelnde Kundenanforderungen reagiert. Jurist:innen werden neue Arbeitsweisen benötigen, die es ihnen ermöglichen, mit ihrer Branche Schritt zu halten – mit Lösungen, die fortschrittliche Technologie mit unvergleichlicher Expertise verbinden", so Martin O'Malley, CEO von Wolters Kluwer Legal & Regulatory.
Um die vollständige Analyse des Rechtsmarktes zu lesen, laden Sie die Future Ready Lawyer Studie 2026 von Wolters Kluwer herunter >>